Die Bewusstseinsebenen nach Hawkins

„Meine Funktion, ist das zu sein, was ich für die Welt bin und es so klar wie möglich zu erklären, um spirituelles Gewahrsein zu erleichtern und auf diese Weise dazu beizutragen, das Leiden der Menschheit zu lindern.“ (ein Zitat aus Das All-sehende Auge von David Hawkins).

David R. Hawkins geb. 1927 – gest. 2012, war ein amerikanischer Arzt und Psychologe. Er arbeitete lange Zeit als Psychiater in einer Praxis im Staat New York.

1995 veröffentlichte er sein Buch,„ die Ebenen des Bewusstseins“ darin beschreibt er folgendes.

Hawkins entwickelte aus Erfahrungen und Tests eine Bewusstseinsskala in der Messwerte von 1-1000 sowie die jeweiligen Ebenen und Emotionen dargestellt sind. Das wäre wie folgt: niedrige Werte sind Scham (Erniedrigung), Schuldbewusstsein (Schuldzuweisung), Apathie (Hoffnungslosigkeit) , Kummer (Reue), Angst ( Ängstlichkeit) usw. Im oberen Bereich stehen Akzeptanz (Vergebung) , Verstand (Verständnis), Liebe (Verehrung), Freude (Heiterkeit), Frieden (Seligkeit) und letzten Endes Erleuchtung ( unbeschreibbar, das höhere Selbst). Für ihn ist die Übergabe und das Streben nach dem göttlichen von größter Bedeutung.

Diese Werte ordnet er Menschen, Dingen, Filmen, Büchern usw. zu. Wir befinden uns in unterschiedlichen Lebensbereichen auf unterschiedlichen Ebenen. Der Wert 200 wird von Hawkin als einen besonderen Wendepunkt gesehen, da sich ab diesem Werte die innere Befindlichkeit des Menschen dramatisch ändern kann. Alles was darunter liegt bezeichnet er als schwach oder lebensabgewandt. Du erzeugst sozusagen aus dir heraus keine bejahende Lebensenergie sondern fühlst dich dem Leben sowie deinem Denken und Fühlen, zum Teil einfach ausgeliefert. Er bezeichnet dies, unter anderem als starke tierische Triebe die Entwicklungsgeschichtlich noch in uns angelegt seien. Dennoch sei es dem Menschen möglich sich aus diesem leidvollen Zustand, mit Hilfe seines Willens und seines Bewusstseins, heraus zu entwickeln. Auch wenn es dafür die Hilfe von Experten und Therapeuten benötigt.

Entscheidend war für Hawkins Lehre die Auflösung des eigenen Egos. Darin bezeichnet er alle menschlichen Eigenschaften und Charakterzüge, Einstellungen, Gedanken und Ängste, die wir durch uns selbst immer wieder reproduzieren, um durch unser Handeln eine vermeintliche Sicherheit im Außen entstehen zu lassen da wir sie in uns selbst nicht fühlen können.

Aufgrund der Erforschung des eigenen Denkens und der daraus resultierenden Mechanismen können wir unserem eigenen Ego auf die Schliche kommen. Meist benötigen wir zuerst Wissen bis wir uns aktiv auf dem Prozess einlassen können.

Je schwächer das eigene Ego wird umso bewusster kann der Weg zu Freude, Liebe, Frieden und Erleuchtung gegangen werden. Dann geht es sozusagen nicht mehr nur um dich sondern um etwas erfüllenderes in deinem Leben. Dafür benötige es dieses Bewusstsein und eine immer wiederkehrende Reflexion über den derzeitigen Zustand, in dem du dich gerade befindet, sowie Demut ( alles und doch nichts zu wissen). (Infos stammen aus Wikipedia)

Je höher wir uns in der Skala nach oben einschwingen können, kommen wir irgendwann an einem Punkt an, an dem sich unsere eigenen Glaubenssätze, die wir sehr lange mit uns herumgetragen haben, auflösen.

Lange Zeit habe ich seine Theorie als Quatsch angesehen, als ich vor vielen Jahren zum ersten Mal darauf gestoßen bin. Wie soll das denn Bitteschön gehen? Dachte ich mir. Heute bin ich davon überzeugt, da ich die Prozesse der Stufen der Bewusstseinsskala selbst gegangen bin und nun wahrhaftig sagen kann ja es ist manchmal so richtig unangenehm und leicht in sein altes Ego zurück zu fallen aber Rückschritte gibt es überall. Es liegt alleine in unserer Entscheidungsmacht, was wir uns für eine Qualität von unserem Leben und den Menschen um uns herum erhoffen.

Mein Weg bahnt sich immer mehr nach oben, ich bin dankbar und lasse mich mittlerweile leiten, weil das Leben mehr ist, als es unser Verstand jemals begreifen kann.

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