Ich vertraue dir, mein geliebtes Kind.

Du liebst dein Kind, du liebst es aus ganzem Herzen? Du möchtest, dass es glücklich ist? Du möchtest, dass es Freunde findet, erfolgreich wird und sich an unsere Gesellschaft anpassen kann?

Warum glaubst du dann nicht an es? Wo hast du das Vertrauen in dein Kind verloren? Da steht es, dein Kind und schreit nach dir. Es schreit “ Mama/Papa wo bist du nur? Was habe ich getan, dass du mich nun ablehnst, mich nicht beachtest, mich zurück weist, mich weg schickst, mir die Liebe entziehst? Kannst du es mir bitte erklären? Was an mir ist falsch? Was an mir lässt dich so wütend werden, dass du deine Wut an mir auslassen musst? Oder warum versuchst du mir erklären zu wollen wie DEINE WELT funktioniert? Es ist deine nicht meine? Es ist deine Angst vor der Zukunft nicht meine, denn ich lebe einzig und allein, heute jetzt im Moment….Ist es, weil du vielleicht nicht an dich glaubst und somit nicht an mich und an …. uns? Kann das sein? Ist es so?“

“ liebste Mama bitte sage mir, was hast du beigetragen, dass ich in dir mich zu dem Menschen entwickeln konnte der aus der wahrhaften Perfektion heraus in diese Welt geboren werden konnte? Was also hast du dazu beigetragen als mich zu streicheln, zu wiegen, mir Wärme zu geben und mich/dich zu beschützen? Und nun bin ich draußen, raus aus deinem Bauch und du hast von mir die Erlaubnis dich um mich zu kümmern, auf mich aufzupassen, dich um mich zu sorgen. So dass es mir gut geht, dass ich all deine Wärme, Fürsorge und Liebe in mich aufsaugen kann.

Nur bitte was hat sich geändert zu der Zeit als ich in deinem Bauch war? Ja du musstest mir VeRTRaUEn ♥️ dass in mir und im Leben alle Prozesse und Fähigkeiten stecken um mich entwickeln zu können, um wachsen zu dürfen. Ganz allein nur durch mich. Du hast dich komplett raushalten müssen wieso kannst du es jetzt nicht? Wieso kannst du mich jetzt nicht machen lassen und an mich glauben? Weil es manchmal schwierig, knifflig und hart für dich wird, die Gefühle in dir auszuhalten die ich bei dir auslöse? Weil du nicht im hier und jetzt bist? Weil du an die Zukunft denkst die wir vielleicht irgendwann einmal erreichen werden? Aber weißt du was dabei auf der Strecke bleibt, wenn du mich für das Gefühl der Sicherheit eintauschst? Mich, uns und unsere Beziehung.

Du darfst mich nicht alles gewähren lassen, mir deine Grenzen aufzeige, mir zeigen was Leben bedeutet, was individuelle Grenzen sind, wie du mit mir und mit deinen Gefühlen umgehst. Was es heißt Verantwortung zu übernehmen, für dich, für mich, für uns. Damit ich später einmal weiß, dass Gefühle nur Gefühle sind, ich sie überlebe, sie in mir halten kann und ich als Mama, dich mein geliebter Schatz nicht dafür verantwortlich mache weil ich nun wütend werde, weil ich einen Schmerz in mir spüre. Weil mich niemand in den Arm genommen, mich geküsst, meine Tränen getrocknet, meine Verzweiflung, ja meine unendliche Verzweiflung und mein Flehen ernst genommen hat. Weil ich alleine gelassen wurde in dieser riesen großen Welt mit den vielen Gefühlen und der wahnsinnigen Angst was werden wird. Aber liebste Mama vertraue mir, ich kann und bin so viel mehr als dein Verstand es glaubt zu wissen aber dafür brauche ich dich. Deine Zuversicht, dein Glauben an mich, dein Vertrauen und deine ganze Liebe die du für mich in dir entstehen lassen kannst.

Ich lebe weil ich leben soll. Weil das Leben mehr ist und ich einen Plan in mir trage den ich erfüllen darf wenn du mich lässt. Wenn wir zwei uns in Wahrhaftigkeit begeben dürfen. Ich lernen weil es das absolut schönste und großartigste ist was es auf der Welt gibt. Ich lerne weil ich will, weil ich aus mir heraus ( Intrinsisch) Wunder entstehen lassen kann. Dafür braucht es Zeit, Aufmerksamkeit und dich wenn ich deine Hilfe benötige, wenn ich frage und darum bitte ich dich, lass diesen Prozess zu.

Das Leben ist ein einziger Wandel, eine reine und wahrhaftige Entwicklung und ich wünsche mich nichts sehnlicher als das Wesen sein zu dürfen mit der inneren Ausstattung mit der ich hier auf diese Welt geboren wurde und es liegt an dir dich um dich selbst und deine Gefühle zu kümmern und dennoch mich zu sehen, mich respektvoll zu behandeln und mir erst einmal nur gute Absichten zu unterstellen. Ich gebe mein Bestes, was ich im Stande bin für uns zu geben auch wenn ich es manchmal nicht für dich übersetzen kann, wenn ich wütend oder frustriert bin. Dann brauche ich dich und dein Verständnis, dass wieder bessere Zeiten kommen werden. Du bist mein Paradies aus dem ich schöpfen kann. Du bist die an der ich meinen Tank an Liebe wieder auffülle und mit der ich durchs Leben tanzen will.

Mit meinem Papa auch aber das kommt meist etwas, ein bisschen später. Dann kommt ihr und seid meine absoluten Helden, aber erst einmal brauche ich Mama, ein kleines bisschen meine Mama.

Glaube an mich. Bitte glaube an mich.

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