
Bist du glücklich?
Fühlst du dich wirklich wohl und sicher?
Sicher in dir?
Ist dein Körper gesund und fühlt er sich wohl?
Sicher im Umgang mit anderen Menschen?
Ich nicht.
Ich fühle mich oft unsicher, überfordert, zu viel, zu wenig, allein.
Das ist die Wahrheit und nun können wir arbeiten, davor ist das ganze unmöglich.
Mir haben diese Grenzen und diese Erziehung geschadet.
Ich weiß langsam wie das mit dem glücklich sein geht aber lange Zeit war ich so unbeschreiblich einsam.
Schauen wir zurück.
Reisen wir in die Zeit von damals.
Dann sehe ich da Kinder deren Worte nie gehört und deren Wünsche bis heute im nichts verschwunden sind.
Wer bin ich? Sehe ich immer wieder die Frage die durch die Augen meiner Kinder gestellt werden.
Wer bin ich, ich habe mich gerade verloren und du musst mich wieder finden. Ich bin verborgen unter einem Berg an Schmerz aber mit deiner Kraft und Liebe schaffen wir es mich da wieder heraus zu holen anstatt noch weiter in meinem eigenen Schutz zu versinken.
Denn da ist es sicher. Weißt du ich fühle einfach nichts mehr. Ich habe auch keine Erwartungen mehr. Ich bin vermeintlich sicher und sterbe gleichzeitig vor mich hin.
Wir haben Angst vor unserer Größe vor unserem wahren selbst.
„Ich soll mich selbst halten?“
Ja das sollst du. Das kannst du. Ich sehe dass du das kannst. Deine Seele verlangt nach dir und will dich zurück aber es ist deine Angst vor dem Loch der Bedürftigkeit in das du fallen wirst. Vor dem unbeschreiblichen Schmerz dem du dann begegnest wenn diese ganze Illusion von einer schönen Kindheit weg fällt.
„Ich zerfalle, ich löse mich auf, ich zerbreche.“
Ja das wirst du.
Ja du wirst erst einmal in dich zusammen fallen. Zerbrechen.
Und dann wirst du dich neu zusammen setzen müssen.
Aber ich bin da.
Ich bin hier und werde keinen Schritt weichen.
Halte dich an mir fest, wenn du willst und wenn du bereit bist zu gehen dann geh los.
Ich sehe dein Strahlen und dein Leuchten und ich danke dir.
Ich danke dir für deine Herzensbegegnung.
Nicole schreib heute früh so schön, das Leben besteht nur aus Erfahrungen.
Aus reinen Erlebnissen.
Aus Dates mit dir.
Es gibt diesen Moment, diesen einen Moment.
Alles andere ist eine reine Projektion.
Also geht es nie um den anderen.
Es geht auch nicht darum anderen Menschen zu vertrauen oder nicht zu vertrauen oder getäuscht/enttäuscht zu werden.
Du wolltest diese Enttäuschung erfahren weil du die Täuschung nicht sehen wolltest/konntest.
Und anstatt dir nun zu begegnen und dir selbst in der Trauer bei zu stehen ärgern wir uns über andere Menschen.
Über Menschen denen wir etwas angedichtet, erhofft oder sehen wollten, was sie nicht sind oder niemals sein werden.
Lange Zeit wollte ich getäuscht werden.
Ich wollte das Opfer sein.
Meine Intuition über das erste Empfinden, das ich bei einem Menschen habe, war fast immer richtig nur wollte ich mich darauf nicht verlassen.
Ich soll Verantwortung für mich, meine Gefühle und mein Verhalten übernehmen? Nein danke. Kein Bedarf.
Wir leben in einer Welt voller verletzter Menschen und verletzte Menschen verletzen einander.
Das ist so und das wird immer so sein.
Also ja mir hat das alles geschadet.
Meiner Psyche hat es sehr geschadet.
Meinem Körper hat es sehr geschadet.
Wie es geht.
Ich weiß es nicht.
Es ist eine Reise.
Meine Reise in die innere Freiheit meines eigenen liebevollen Wesens.
Ich begegne den Schatten, diesen Monstern, diesem Schmerz meines Kindes.
Es tut weh. Es tut immer wieder weh bis es geheilt und integriert wurde und dann ist die Welt eine andere.
Meine Wahrnehmung ist eine andere.
Meine Worte sind andere.
Meine Energie ist eine andere.
Ich werde sichtbar. Immer sichtbarer. Erwachsener. Reifer. Spannender. Größer. Dankbarer. Lebendiger.